Fördermöglichkeiten für Firmen und Beschäftigte

Für die Finanzierung beruflicher Qualifizierung gibt es verschiedene Förderprogramme zur Unterstützung - ob über die Bundesagentur für Arbeit, den Europäischen Sozialfonds, den Freistaat Sachsen oder den Bund. Nutzen Sie diese Möglichkeiten für Ihre Firmenschulung oder persönliche berufliche Qualifizierung!

Parallel zur Entwicklung eines passenden Qualifizierungsangebots unterstützen wir Sie auch bei der Suche nach einem geeigneten Förderprogramm, begleiten Sie bei der Antragstellung und vermitteln Ihnen bei Bedarf Kontakt zu den jeweiligen Beratungsstellen. Wir möchten Sie an dieser Stelle schon jetzt auf die häufig längere Vorlaufzeit hinweisen, die für die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln vor dem Beginn der Weiterbildung erforderlich ist!

Beratung und Unterstützung bei der Suche nach dem passenden Angebot und den individuellen Fördermöglichkeiten erhalten Sie unter der Tel. 03744 273-0.


Am 15. September 2021 startete das Förderprogramm „Berufliche Weiterbildung Sachsen (ReactEU)“, welches die beiden Weiterbildungsschecks – individuell und betrieblich – ablöst.


Seit 1. Januar 2021 ist das Beschäftigungssicherungsgesetz (BeschSiG) in Kraft. Durch das Gesetz soll ein Anreiz geschaffen werden, Phasen der Kurzarbeit stärker für die Qualifizierung der Mitarbeiter zu nutzen. So können Arbeitgeber auch über 2021 hinaus die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitnehmer, die sich während der Kurzarbeit weiterbilden, erstattet bekommen sowie - je nach Betriebsgröße - anteilig Lehrgangskosten.


Kleine und mittlere Unternehmen können im Rahmen der Investitionsförderung „Digital jetzt“ des Bundeswirtschaftsministeriums auch von einem Zuschuss zur Qualifizierung ihrer Mitarbeiter für die digitale Transformation profitieren.


Seit 1. Januar 2019 ist es in Kraft, das Qualifizierungschancengesetz. Kernelement des Gesetzes ist die Förderung von beruflichen Qualifizierungen, um Arbeitnehmer*innen und Unternehmen für die Anforderungen des sich wandelnden Arbeitsmarktes im Zuge der Digitalisierung zu stärken.


Erwerbstätige können unter bestimmten Voraussetzungen einmal im Jahr im Rahmen des bundesweiten Programms
einen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderten Prämiengutschein für ihre berufliche Weiterbildung
beantragen.


Die Kosten für eine berufliche Weiterbildung können Sie z. B. bei Ihrer persönlichen Einkommensteuererklärung als
Werbungskosten steuerlich gelten machen.