Fördermöglichkeiten für Firmen und Beschäftigte

Für die Finanzierung beruflicher Qualifizierung gibt es verschiedene Förderprogramme zur Unterstützung
- ob über die Bundesagentur für Arbeit, den Europäischen Sozialfonds, den Freistaat Sachsen oder den Bund.
Nutzen Sie diese Möglichkeiten für Ihre Firmenschulung oder persönliche berufliche Qualifizierung!

Parallel zur Entwicklung eines passenden Qualifizierungsangebots unterstützen wir Sie auch bei der Suche
nach einem geeigneten Förderprogramm, begleiten Sie bei der Antragstellung und vermitteln Ihnen bei Bedarf
Kontakt zu den jeweiligen Beratungsstellen. Wir möchten Sie an dieser Stelle schon jetzt auf die häufig längere
Vorlaufzeit hinweisen, die für die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln vor dem Beginn der
Weiterbildung erforderlich ist!

Beratung und Unterstützung bei der Suche nach dem passenden Angebot und den individuellen
Fördermöglichkeiten erhalten Sie von Anette Grimm unter der Tel. 03744 273-0.

Seit 1. Januar 2019 ist es in Kraft, das Qualifizierungschancengesetz. Kernelement des Gesetzes ist die Förderung von beruflichen Qualifizierungen, um Arbeitnehmer*innen und Unternehmen für die Anforderungen des sich wandelnden Arbeitsmarktes im Zuge der Digitalisierung zu stärken.

Erwerbstätige können unter bestimmten Voraussetzungen einmal im Jahr im Rahmen des bundesweiten Programms
einen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderten Prämiengutschein für ihre berufliche Weiterbildung
beantragen.

Der Weiterbildungsscheck individuell sorgt mit einer Förderung von bis zu 80% der Weiterbildungskosten für bessere Aufstiegschancen im Job. Zur Verbesserung der Chancen auf Beschäftigung werden auch arbeitslose
Nichtleistungsempfänger gefördert.

Unternehmen bekommen unter bestimmten Voraussetzungen vom Europäischen Sozialfonds zwischen 50 und 80 %
der Kosten für die Weiterbildung ihrer Beschäftigten gefördert. Vorrangig werden hierbei Weiterbildungsprojekte
zur Steigerung der Anpassungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit gefördert. 

Die Kosten für eine berufliche Weiterbildung können Sie z.B. bei Ihrer persönlichen Einkommensteuererklärung als
Werbungskosten steurlich gelten machen.